Da ist sie nun in vollem Gange unsere zweite Aussi Weihnachtserfahrung. Wir hatten australisch sommerliche heiße Tage in der Woche vor Weihnachten und freuten uns darauf, Santa auf dem Surfbrett an einem der Strände zu beobachten. Der 24. war auch noch schön sonnig, aber doch so heiß, dass sich sämtliche Schokoladenweihnachtskugeln in den Geschäften gefürchtet haben ihre gekühlten Verkaufsplätze verlassen zu müssen und unter irgendeinem Plastikbaum oder gar im sonnigen Strandpicnic zu landen. Unser Weihnachtsteller hat darum eine eher unschokoladige Eleganz und spiegelt den allgemein vorherrschenden "Patchwork" Charakter unserer Weihnachtsferien wieder: gepiekte Orangen fürs Aroma, Kerzen fürs Auge und Gemüt, M&Ms für die Farbe und für Bastis kleinen SchokoNussHieper, deutsche Werthers Echte zur Erinnerung an die Heimat und selbst gebackene Plätzchen meiner kanadischen Freundin.
Den Tag haben wir dann auch ohne irgendwelche Traditionen oder geplante Struktur "zusammengebastelt". Erst gabs Zeit zum Gruschteln und Einkaufen, dann einen Besuch im übervollen Fischmarkt, der seit Dienstag einen 36 Stunden-Marathon hinter sich hatte, um allen Nachfragen für Seafood für die Weihnachtstage nachzukommen.
Fish&Chips zum Lunch war da natürlich ein Muss, bevor wir weiter in die Stadt vorbei an den Last-minute-Einkäufern zu einem der historischen Häuser spaziert sind, das wir uns als einzige Besucher kurz vor Schließung noch ansehen wollten. Sonnenglücklich und fußlahm waren wir am frühen Abend zurück: Zeit für etwas Gemütlichkeit in Form von leckeren Kürbissuppen, Weihnachtscrackern mit Trüffelpralinenfüllung und Apfel-Beeren-Crumble mit Carameleis - na? Können wir euch neidisch machen?
Ein paar kleine Geschenke gab es auch auszupaken und Post zu lesen, so dass sich schließlich doch noch ein Hauch bekannter Weihnachtsgefühle eingestellt hat - zumindest bei mir. Mit einer Kanadierin in der Runde wurde auch brav Englisch gesprochen. Und am nächsten Tag, dem eigentlichen Weihnachtstag hier in Australien, waren wir Deutsche dann sogar in der Minderheit und die 3 Australier (meine Komilitonin mit Familie) in der Mehrheit. Der gestrige Tag war definitiv anders als alle bisherigen Weihnachtserfahrungen und herrlich "bunt". Nicht nur multikulturell, sondern auch kulinarisch und künstlerisch abwechslungsreich. Zuerst musste nämlich das "Tischtuch" bestehend aus Papier dekoriert werden und so saßen wir mit Sekt und Häppchen am Tisch und haben Papprentiere und unsere Plätze eingefärbt.
Den Rest des Tages ging es weiterhin vielseitig und lustig zu, immerhin sollte die Zeit zwischen den 7 Gängen kurzweilig gestaltet werden.
Den geselligen Teil des Abends nach den Hauptgängen haben wir mit dem guten alten Siedler-Brettspiel gefüllt und damit eine Wissenslücke unserer australischen und kanadischen Freunde gefüllt.
Besonders gefreut haben wir uns über das Angebot der Familie uns eines ihrer Autos für 1 Woche zu leihen, so dass wir hoffentlich demnächst, wenn es weniger regnet, ein paar Tagesausflüge machen und unsere Besücher und uns selbst ein-zwei-drei-mal noch in diesem Jahr vor die Tore der Stadt bewegen können.
Den Tag haben wir dann auch ohne irgendwelche Traditionen oder geplante Struktur "zusammengebastelt". Erst gabs Zeit zum Gruschteln und Einkaufen, dann einen Besuch im übervollen Fischmarkt, der seit Dienstag einen 36 Stunden-Marathon hinter sich hatte, um allen Nachfragen für Seafood für die Weihnachtstage nachzukommen.
Fish&Chips zum Lunch war da natürlich ein Muss, bevor wir weiter in die Stadt vorbei an den Last-minute-Einkäufern zu einem der historischen Häuser spaziert sind, das wir uns als einzige Besucher kurz vor Schließung noch ansehen wollten. Sonnenglücklich und fußlahm waren wir am frühen Abend zurück: Zeit für etwas Gemütlichkeit in Form von leckeren Kürbissuppen, Weihnachtscrackern mit Trüffelpralinenfüllung und Apfel-Beeren-Crumble mit Carameleis - na? Können wir euch neidisch machen?
Ein paar kleine Geschenke gab es auch auszupaken und Post zu lesen, so dass sich schließlich doch noch ein Hauch bekannter Weihnachtsgefühle eingestellt hat - zumindest bei mir. Mit einer Kanadierin in der Runde wurde auch brav Englisch gesprochen. Und am nächsten Tag, dem eigentlichen Weihnachtstag hier in Australien, waren wir Deutsche dann sogar in der Minderheit und die 3 Australier (meine Komilitonin mit Familie) in der Mehrheit. Der gestrige Tag war definitiv anders als alle bisherigen Weihnachtserfahrungen und herrlich "bunt". Nicht nur multikulturell, sondern auch kulinarisch und künstlerisch abwechslungsreich. Zuerst musste nämlich das "Tischtuch" bestehend aus Papier dekoriert werden und so saßen wir mit Sekt und Häppchen am Tisch und haben Papprentiere und unsere Plätze eingefärbt.
Den Rest des Tages ging es weiterhin vielseitig und lustig zu, immerhin sollte die Zeit zwischen den 7 Gängen kurzweilig gestaltet werden.
Den geselligen Teil des Abends nach den Hauptgängen haben wir mit dem guten alten Siedler-Brettspiel gefüllt und damit eine Wissenslücke unserer australischen und kanadischen Freunde gefüllt.
Besonders gefreut haben wir uns über das Angebot der Familie uns eines ihrer Autos für 1 Woche zu leihen, so dass wir hoffentlich demnächst, wenn es weniger regnet, ein paar Tagesausflüge machen und unsere Besücher und uns selbst ein-zwei-drei-mal noch in diesem Jahr vor die Tore der Stadt bewegen können.
Heute aber ist wie überall in Deutschland Verdauen und Erholen angesagt, zu deutsch: Gammeln! Die Australier dagegen machen derweile den laut Prognosen Umsatz-stärksten Tag des Jahres wahr. Es ist Boxing Day, der Tag nach Weihnachten, an dem der Einzelhandel mit dicken Specials lockt und jeder sein Weihnachtsgeld, Gutscheine und andere monetäre Quellen in neue Anschaffungen umsetzt - und das seit heute morgen 5 Uhr!!! Die großen Kaufhäuser hatten schon vor 6 Uhr offen und tausende Leute standen angeblich Schlange! Trotz keinerlei Verlangen heute vor die Tür zu treten, hat uns das Sonderangebotefieber doch schon ein kleines bischen angelacht, denn wir wollen uns ein neues Zelt kaufen und so evtl. morgen mal den Outdoor-Läden einen Besuch abstatten, auf dem Weg vor die Tore der Stadt ;-)
Ansonsten stand heute das traditionelle Yacht-Rennen von Sydney nach Hobart/Tasmanien an, wo um 14 Uhr Startschüsse gefallen sind und hundert Flotten sich auf dem Weg aus dem Hafen aufs offene Meer gemacht haben. Zusätzlich frönt Basti mit Genuss dem Cricket-Testspiel, das bei Sonnenschein in Melbourne zwischen Australien und Pakistan ausgetragen wird. Überall verspeist man Reste des Seafood oder Turkey&Ham (Truthhahn&Schinken - ein Traditionsgericht, das wir gestern auch genossen haben) und freut sich auf Montag, wenn der heutige Feiertag (Boxing Day) offiziell nachgeholt wird und man nicht arbeiten muss (denn heute will man ja einkaufen gehen können, so dass die Geschäfte geöffnet haben) - crazy Aussis.
Mein Einsatz in der Klinik wird bis nächstes Jahr nicht gebraucht, so dass für mich seit Donnerstag 3 Wochen Urlaub angebrochen sind und auch Basti gönnt sich eine Mathe-Denkpause. Wir denken dafür an euch alle und wünschen euch noch leckere, ruhige Tage, Zeit zum Ausschlafen, Erholen und Dinge-die-liegen-geblieben-sind-Erledigen.

1 comment:
Hallo ihr Lieben,
nu sind wir schon im Jahr 2010.
Ich hoffe, ihr habt alles gut überstanden. Die Bilder sehen sehr schön aus und trotz Hitze weihnachtlich...
In Kölle isses tatsächlich auch klirrend kalt. Meinetwegen muss das nicht sein. Aber wat willste machen.
Ich muss jetzt dringend meine Weihnachtskilos runter bekommen. Wenn die doch so schnell weg wären, wie sie an die Hüfte gekommen sind.
Habe auch gesündigt, ich gestehe es.
Juliane schön, dass du den Vertrag hast. Haben auch viele Mitmenschen mit dir Daumen gedrückt.
Freue mich wieder auf neue Infos und grüße aus Kölle
dat Uschi
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