Schoenes Wochenende Euch allen!! Durch die Umstellung auf Winterzeit hatten wir eine extra lange Nacht, so dass ich statt 7:15 schon eine Stunde eher aufgewacht bin. Der Arbeitsalltag macht sich nun wohl auch beim Schlafrhythmus bemerkbar. Es hat aber auch seine Vorteile, wenn man den Morgen frueher beginnt. So kann man zum Beispiel bei herrlichstem Spaetsommerwetter ein Fruehstueck im Freien geniessen.
Nun aber zum eigentlichen Anlass meiner Schreiberei. Es gibt ja noch ein paar Dinge aufzuarbeiten, die waehrend meiner Zeit in Chicago passiert sind. Man hat sich naemlich sehr fuersorglich um uns Trainees gekuemmert, so dass auch ausserhalb der regulaeren Arbeits-/Trainingszeiten keine Langeweile aufkommen konnte.
Ein Bestandteil des Programms war es wie schon in Amsterdam, bei einem der sozialen Projekte, das von IMC unterstuetzt wird, vorbeizuschauen. In Holland war dies ein abendliches Fussballspiel mit Menschen mit geistiger Behinderung (Prisma - leider nur in hollaendisch), in Chicago dann der Besuch bei Urban Prep (cooles picture auf der website), einer sogenannten Charter School die als semi-staatliche Schule versucht, den in sozial schwachen Randgebieten der Stadt lebenden Jugendlichen eine bessere Schulbildung zu ermoeglichen. Dort haben wir einen ganzen Vormittag in verschiedenen Klassen verbracht.

Am naechsten Tag konnten wir dann den Profis der NHL zuschauen, wo sehr zu unserer Freude der amtierende Stanley-Cup-Sieger (also Meister), die Chicago Blackhawks, einen souveraenen Sieg einfahren konnte. In die gleiche Halle, die United Arena, gings dann noch zwei weitere Male, dann aber mit Kamera. Zunaechst zu einem Konzert von Bon Jovi und zwei Wochen spaeter zu einem Spiel der Chicago Bulls in der NBA. Fuer Unterhaltung war also gesorgt.

Ein Bestandteil des Programms war es wie schon in Amsterdam, bei einem der sozialen Projekte, das von IMC unterstuetzt wird, vorbeizuschauen. In Holland war dies ein abendliches Fussballspiel mit Menschen mit geistiger Behinderung (Prisma - leider nur in hollaendisch), in Chicago dann der Besuch bei Urban Prep (cooles picture auf der website), einer sogenannten Charter School die als semi-staatliche Schule versucht, den in sozial schwachen Randgebieten der Stadt lebenden Jugendlichen eine bessere Schulbildung zu ermoeglichen. Dort haben wir einen ganzen Vormittag in verschiedenen Klassen verbracht.

Eine interessante Erfahrung, wenn man bei Mathe-, Science- und Englischstunden helfen und mit den Schuelern reden kann. Hinterher gab's dann noch eine Fragestunde, in der wir mit wirklich allen moeglichen Fragen bombardiert wurden. Vor allem, dass die Klassen zu einhundertprozent mit afroamerikanischen Schuelern besetzt waren, obwohl dies keinerlei Auswahlkriterium fuer die Schule ist, sagt schon einiges - will heissen, das zum Einen die Stadtteile stark nach Migrationshintergund sortiert sind, und zum Anderen andere Schueler nicht auf staatliche Schulen gehen - die interessanteste Statistik in diesem Zusammenhang war, dass an staatlichen Schulen der Stadt Chicago 48% der Schueler einen afroamerikanischen und 47% einen hispanischen Hintergrund haben - bleiben 5% fuer den Rest, was sicher nicht dem Bevoelkerungsanteil dieser Gruppe entspricht. Alles in allem sehr, sehr interessant!
Blick aus dem Office
Aber natuerlich gab es noch viele weitere Dinge fuer uns zu tun. Wir wurden lecker zum Essen ausgefuehrt und haben den ein oder anderen Drink ausgegeben bekommen (keine Angst - ich bin noch immer "trocken"). Aber auch einige sportliche Aktivitaeten wurden fuer uns organisiert. Diese waren dann nicht immer so ungefaehrlich wie das taegliche Tischtennis, Tischfussball oder Billard spielen im Buero (nach Arbeitsschluss, versteht sich), was ich am eigenen Leib beim Eishockey (!) spielen waehrend der ersten Woche erfahren musste. Irgendwie muss ich das gefrorene Wasser mit echtem verwechselt haben, so dass ich im Spieleifer einen Kopfsprung auf die Eisflaeche hingelegt habe. Den bildlichen Beweis fuer die blutende Wunde nebst Riesen-Beule will ich euch hier aber ersparen. :)Am naechsten Tag konnten wir dann den Profis der NHL zuschauen, wo sehr zu unserer Freude der amtierende Stanley-Cup-Sieger (also Meister), die Chicago Blackhawks, einen souveraenen Sieg einfahren konnte. In die gleiche Halle, die United Arena, gings dann noch zwei weitere Male, dann aber mit Kamera. Zunaechst zu einem Konzert von Bon Jovi und zwei Wochen spaeter zu einem Spiel der Chicago Bulls in der NBA. Fuer Unterhaltung war also gesorgt.
Jon Bon Jovi mit Band
Aber auch in der Stadt sind wir ein wenig rumgekommen. Das Art Institute of Chicago mit seiner umfangreichen Sammlung an Kunst und Krempel (wirklicher Krempel teilweise!!) fand ich zum Beispiel sehr beeindruckend.

Chagall-Fenster
Unser zukuenftiges Wohnzimmer ... !!
Mindestens genauso angetan war ich aber von "The Bean", einer riesigen, glaenzenden, rundlich-geschwungenen Skulptur im Zentrum der Stadt. Hervorragend geeignet als Photomotiv und ich muss mich zusammenreissen, hier nicht eine 20-bildrige Photoserie auszustellen. Aber seht selbst:
Dem kalten Wetter angemessen befand sich davor auch eine Kunsteisbahn, auf der man als mehr oder weniger talentierter Sportsfreund sein Geschick auf Kufen unter Beweis stellen konnte - ich hatte das Gegenteil ja bereits getan und hatte kein gesteigertes Interesse, es noch einmal zu versuchen.

Dem kalten Wetter angemessen befand sich davor auch eine Kunsteisbahn, auf der man als mehr oder weniger talentierter Sportsfreund sein Geschick auf Kufen unter Beweis stellen konnte - ich hatte das Gegenteil ja bereits getan und hatte kein gesteigertes Interesse, es noch einmal zu versuchen.
An einem der Wochenenden hat es dann sogar Martin aus Los Angeles geschafft mir einen Besuch abzustatten, was eine sehr willkommene Abwechslung zum englischsprachigen Alltag darstellte. Wir haben uns beim St. Patrick's Day vergnuegt, waren im Comedy Club und haben es uns bei Sushi und anderen Koestlichkeiten gutgehen lassen.
Und damit war die Zeit auch schneller vergangen als man zunaechst gedacht haette. Neben all den Freizeit-Abenteuern gab es ja auch noch genug fuer die Arbeit zu tun, unter anderem 4 schriftliche Tests ueber das Trainingsprogramm sowie Simulationen und Praesentationen, die es vorzubereiten galt. Unsere Firma haben wir jedenfalls sehr gut kennengelernt, da wir mit fast allen wichtigen Personen gemeinsame Meetings und Vortraege hatten.
Und damit war die Zeit auch schneller vergangen als man zunaechst gedacht haette. Neben all den Freizeit-Abenteuern gab es ja auch noch genug fuer die Arbeit zu tun, unter anderem 4 schriftliche Tests ueber das Trainingsprogramm sowie Simulationen und Praesentationen, die es vorzubereiten galt. Unsere Firma haben wir jedenfalls sehr gut kennengelernt, da wir mit fast allen wichtigen Personen gemeinsame Meetings und Vortraege hatten.
Den letzten Abend gab's dann noch eine nahezu obligatorische Cruise auf dem Lake Michigan und dann ging's wieder zurueck nach Hause. Aber von dort hab ich euch ja schon wieder Bericht erstattet.
Einen schoenen Sonntag wuenscht euch
Der Basti
Einen schoenen Sonntag wuenscht euch
Der Basti

1 comment:
Man, was du/ihr erlebt, hat meine ganze Familie nicht geschafft!
Wowwww...
Ist schon irre. Der Blick vom Office hat mich Höhenängstliche schon so beeindruckt.
Bon Jovi usw.,usw., ich bin sprachlos.
Uschi
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