Die Tage verfliessen ineinander, jeder fuehlt sich an wie Sonntag :-) weil wir uns viel ausruhen, Basti zu hause ist, die Sonne scheint und wir einfach mitten am Tag mal spazieren gehen (koennen) - vor und nach den obligatorischen Kurzschlaefchen, die wir im Wechsel nehmen. Unser Ausflugradius erweitert sich dabei auch jedes mal, und mit mehr und mehr Uebung im richtigen Stillen trauen wir uns bestimmt bald auch mehrere Stunden aus dem Haus.
Hier aber erst mal eine Zusammenfassung unserer ersten Tage in Wort und Bild.
Nach einem Tag bei mit-schwangerer Freundin Antje, viel Kuchen und Waffeln war ich wie immer sehr spaet im Bett, das war Samstag 20.4.! Wir haben beim Verabschieden noch gespasst und ausgemacht uns jeweils einen Smilie zu schicken sobald die Wehen bei ihr oder mir losgingen. Konnte ja keiner ahnen, dass die Waffeln meine fast letzte energiereiche Nahrung vor der Geburt sein sollten und der smilie schon 9 Stunden spaeter per SMS rausgeschickt wurde. Die Wehen starteten kurz vor 1 Uhr nachts und 14 Stunden spaeter durften wir Jona zum ersten mal im Tageslicht und mit allen Sinnen begruessen. Was fuer ein aufregender, erschoepfender, gluecklicher und unbegreiflicher Moment!
Eine tolle Maori Hebamme (aus Neuseeland) Paula und ein wie-immer-sehr-geduldiger-beruhigender-und-mich-rundum-versorgender Basti waren mein Geburtsteam. Dazu ein schoener Kreisssaal (oder Geburtssuite wie es hier so passend heisst) mit Badewanne zum Entspannen und viel Platz fuer alle moeglichen Bewegungen. Jona blieb die gesamte Zeit ueber sehr entspannt und ich war lucky ohne Hilfsmittel und Medikamente die Wehen zu bewaeltigen. Immer noch unfassbar und schwer zu beschreiben was in dieser Zeit eigentlich passiert ist. Tatsaechlich sind die Schmerzen nicht der bleibende Eindruck von diesem besonderen Tag, sondern was bleibt sind die 'Erleichterung' im doppelten Sinn, sowie Dankbarkeit, dass alles gesund und stressfrei geklappt hat, und die Verblueffung darueber, wie Mutter Natur fuer alles ein 'Programm' hat, das man vorher gar nicht kannte oder in sich vermutete.
Anderthalb Tage Nachversorgung im Krankenhaus inklusive Hilfe beim Stilen waren sehr willkommen und eine weitere Erleichterung (nicht sofort ohne Ahnung und mit dem Buendel der vollen Verantwortung fuer den Zwerg nach hause geschickt zu werden). Im Anschluss durften wir, immer noch als Patienten, in ein nahe gelegenes tolles Hotel am Strand umziehen (inklusive erster Autofahrt fuer Jona). Dort gibt es eine Rund-um-die-Uhr-Hebamme/Krankenschwester des Krankenhauses, die 8 Familien mit Neugeborenen betreut. Der Kinderarzt kommt auch dorthin fuer seinen 2. Besuch und man hat sonst alle Annehmlichkeiten, die ein Hotel bietet. Bedingung ist nur, dass Mutter und Kind das Hotel fuer die Dauer des Aufenthaltes (2 Tage) nicht verlassen und den Pool nicht benutzen. Eine super Kollaboration finden wir. Und fuer die Krankenkasse ist es sogar billiger als Unterkunft im Krankenhaus zu bezahlen, Partner inklusive. Zu recht heisst das Programm auch "little luxuries".













2 comments:
Hallo ihr Lieben, nochmals herzlichen Glückwunsch. Der Kleine ist ja soooooo süß. Da kommt bei mir glatt wieder die Milch:)Wir hatten heute unser jährliches Himmelfahrtsgrillen und ich habe dabei an euch gedacht.
Ganz liebe Grüße Sonja
Oooooooooooooooohhh, was für herrliche Bilder. Denke ich direkt an Silkes Geburt. Alles so klein und putzig. Und der Geruch der Babys.
Geniest diese Zeit.
Bei uns will es nicht Frühling werden. Wir hinken hinterher. Komisch dieses Jahr. Aber wat willste machen.
Ich gehe gleich ins Höhenberger Stadion. Dort spielen Podolwski und Mertesackers Friends.
Freue mich auf Schuhmacher, Clemens und und und.
Ganz liebe Grüße aus Kölle
Uschi
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