Einen australischen Film zum Thema Leben der Aborigines haben wir kürzlich in unserem kleinen Programmkino gesehen und nun auf der Preisträger-Liste der Filmfestspiele in Cannes wiedergefunden. Also lohnt sich die Empfehlung gleich doppelt, sollte es der Film in die deutschen Programmkinos schaffen. Er zeigt rau, ehrlich, unverblümt die Lebensbedingungen zweier Aborigine-Teenager, die in der Nähe von Alice Springs (im Zentrum von Australien) in einem Dorf aufwachsen, Gewalt, Eintönigkeit und Armut erfahren und versuchen unter den gegebenen Umständen gemeinsam einen Neuanfang zu wagen. Ihr mögt jetzt sagen "was für ein typischer Ane-Film", aber hey, man lernt auf einen Schlag sehr eindeutig und nachdrücklich die Ungleichheit zwischen den Kulturen, die diesen Kontinent teilen, kennen. Und schließlich wollen wir ja was über Land und Leute lernen, das sich außerhalb der Stadtgrenzen, aber auch innerhalb dessen, tagtäglich abspielt und uns auf wundersame Weise im Alltag verborgen bleibt.
Tuesday, 26 May 2009
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1 comment:
Da komm ich doch zum Kinoabend x eben schnell vorbei? OK? Dad-On-Tour
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