Verflogen sind sie als hätten sie s eilig gehabt, meine Ferien. Wüsste gerne zu wem sie sich jetzt auf machen. Meine allerletzten Semesterferien sind jedenfalls fast vorbei. Am Montag starte ich wieder mein Praktikum in der Klinik und werde zur Einstimmung eine Woche Vollzeit dort mitarbeiten. In den vergangenen Tagen habe ich mich deshalb auch schon wieder langsam auf den Uni-Alltag eingestimmt. Statt Frühjahrsputz wurden mein Laptop und sämtliche Fotos und Dokumente, die sich seit Jahren angesammelt haben, ausgemistet. Jetzt freunde ich mich mit meinem neuen Mac an, den ich schon im März geschenkt bekommen hatte, aber eben jetzt erst in Betrieb nehmen konnte. Sagen wir so: ich finde ihn äußerst attraktiv, aber auch verwirrend - völlig andere Bedienung und Optik. Ich hoffe wir zwei, der Silberapfel und ich, sind bald so dicke, dass sich meine Masterarbeit und sämtliche andere Hausarbeiten und Recherchen förmlich von alleine machen. Ok, bischen Wunschdenken.
Um neben der Sortierei, Umstellerei, Leserei und virtuellen wie reellen Aufräumerei auch noch ein paar Feriengefühle aufrecht zu erhalten, habe ich mich diese Woche mehrmals mit meiner Freundin Tanja ausgiebigst zur kulturellen Erkundung in der Altstadt getroffen und dabei neue, versteckte Ecken und Museen gefunden. Café-Kultur-Erkundung stand auch ganz groß auf dem Programm. Ich kann euch jetzt also die besten Pancakes oder Eggs Benedikt, den leckersten Flat White und das klebrigste Baklava zeigen. :-) Bei unserer Erkundung der Rocks (Altstadt am Hafen) sind wir auch auf einen Puppenmacher gestoßen, dessen Laden in einem versteckten Gewölbekeller in den Rocks vollgehängt war mit antiken und neueren Marionetten und tausenderlei anderem Spielzeug. Wer mich kennt weiß wie mir bei solchem Handwerk das Herz aufgeht. Außerdem bin ich auf einen Button-Shop gestoßen, der, wie der Name sagt, eine riesen Palette an Knöpfen anpries - sowas hab ich noch nicht gesehn! Einen Ausflug ins Kindertheater mit Tanja und ihrer Tochter habe ich auch sehr genossen. In der Oper spielte das "erfreuliche Theater Erfurt" die Geschichte der kleinen "Königin der Farben" - nach dem Buch von Jutta Bauer. Eine multimediale Vorführung mit Hofmusikant, Hofmalerin und der kleinen Queen als interaktiver Schablonenfigur, die auf einer Leinwand hin- und herflitzte und die Malerin anwies, was sie ihr zum Zeitvertreib alles malen solle. Dabei wurden so nebenbei eine kleine Farbenlehre und ein paar Benimm-Regeln vermittelt, sehr spielerisch und lustig, und mit 150 begeisterten kleinen Zuschauern im Publikum entsprechend lebendig.

1 comment:
Dein Kaffee, Flat-White, short Black Bericht hat sich sehr lekker gelesen. Hoffe demnächst auf einen kulinarische Kaffeeklatsch eingeladen zu werden.
Grüßle Dad aus Durban
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