Saturday, 5 May 2012

Es Herbstelt

... da isser, der Herbst, milde Tage mit Sonne und kalte Nächte. Paar Regentage, und bei uns in Pyrmont gibt's paar Laubbäume, somit fallen auch einige Blätter (aber bei weitem nicht so viele wie in Deutschland).


Zeit für heisse Duschen, Wollsocken, Mochas, Handcreme, Kerzen.
Und Vitamine, um den ersten Grippewellen zu entgehen.


Kristallklarer Himmel ueber Sydney, den gibt's zwar das ganze Jahr, aber jetzt verheisst er kristallkalte Nächte. Die meisten Sydneysider stellen sich noch von Flipflops auf feste Schuhe oder gar Stiefel und Jacken um. ich werde dieses Wochenende im Schrank die Sommergarderobe gegen die Wintergarnitur austauschen. Basti fliegt derweil morgen für eine Woche auf die Nordhalbkugel, nach Hongkong für ein Training, wo es um einiges milder sein dürfte. 


Wer immer schon mal wissen wollte, wie es eigentlich UNTER der Harbour Brücke aussieht, also, nicht im Wasser, sondern zu Land, hier sei enthüllt: in Milsons Point am nördlichen Brückenzubringer kann man entweder unter der Brücke im Gras picknicken oder gar Tischtennis spielen. Da wurden letztes Wochenende die Schläger und Plastikbällchen rausgekramt und ein kleines deutsches Turnier veranstaltet. Also weiterhin die Umsonst-und-Draussen-Kultur, sommers wie herbstes wie winters. Und unfairerweise war Basti als Gewinner auch der einzige, der regelmäßig in seinem Office üben kann.


Was tut sich sonst noch:
eine lokate Initiative von Nachbarn in unserer Gegend hat ein Schachfeld auf einem kleinen (Dorf-)Platz organisiert, das Basti noch einweihen wird. Da kann man dann seine Nachbarn treffen, im Pub nebenan ein Bierchen oder Kaeffchen trinken und das Gehirn trainieren. 
Apropos Training: der Halbmarathon is nur noch 3 Wochen entfernt, während Basti seine Muskeln und Nerven dafür trainiert, geniesse ich mein unregelmäßiges und sanftes Schwimmen+Whirlpool-Programm ;-)


Achja, und ich bastle fleissig an einer neuen Arbeitsstelle. Ende Mai werde ich eine neue Kunsttherapie-Gruppe für Frauen leiten und eventuell in den nächsten Wochen auch private Klienten annehmen. Mein Job im Krankenhaus steht aber weiterhin und ich kann meine Spezialisierung (auf Essstörungen und Trauma) nun noch mehr praktisch vertiefen.
Hm, es riecht lecker nach Tortelini, da sag ich tschuessi bis zum nächsten Mali.

Ane

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