Monday, 21 February 2011

Zeit für (Lebens-) Kunst

Kleine Pause gefällig?


Hallo fleißige Blogleser,

ein kurzes Lebenszeichen von Strohwitwane, die an den vergangenen Wochenenden so mit Leben leben beschäftigt war, dass der Blog zu kurz gekommen ist. :-) Ich grüße euch zu Beginn einer neuen Woche mit viel Sonne, die wir immer noch großzügig und regelmäßig hier in Sydney empfangen. Zwar gibt es, zum Glück, immer wieder kühlere Tage dazwischen, aber das Sommerende ist noch nicht in Sicht. Und aus dem angekündigten nassen Wetter für diesen Sommer ist, zumindest hier, nichts geworden. Leider gibt es andernorts in Australien ja genug Wetterwechsel der besorgniserregenden Art. Aber soweit sind wir hier selbst von saisonüblichen Buschfeuern verschont geblieben.

Achso, aber ich wollte ja über Zeit für (Lebens-)Kunst schreiben: Nunja, während Basti fleißig seine Trader-Trainingsbank drückt und ab heute das (Arbeits-)Leben in Chicago erkunden wird, durfte ich mir einen Wunsch erfüllen und meine Arbeitszeiten im Krankenhaus um einen Tag reduzieren. So hab ich seit letzter Woche mehr Zeit für Dinge/Aktivitäten/Projekte, die die Seele inspirieren und mir beim "Verdauen" meiner Erfahrungen in der Klinik helfen. D.h. Zeit zum Lesen von Fachbüchern, Zeit für Supervision, Fortbildung, Kunst-Bestaunen und Kreativität-Leben. Noch fühlt es sich komisch an, dass ich einen ganzen Tag der Woche r-e-g-e-l-m-ä-ß-i-g haben darf, um mich selbst zu bilden/erkunden/verwöhnen/verkünsteln.

Der erste Testversuch dieses Wochenende lief hervorragend, Erholungsfaktor 10 von 10. Und das ohne dass etwa viel Zeit zum Ausruhen geblieben wären. Nein, Wuselane war unterwegs in der Sonne, in Ausstellungen, Cafes und im Schwimmbad, und hatte ein 24-Stunden Spiel-Bastel-Back-Date mit 7-jähriger Freundin Jolina. So werden die kommenden Wochen hoffentlich etwas mehr zu einer gelungenen Work-Life-Balance beitragen und mir Zeit zum Entschleunigen auftun. Wer mich kennt, der weiß, dass Entschleunigen nicht zu meinen Stärken zählt, aber ich werde fleißig daran arbeiten. Geübt habe ich z.B. gestern abend erfolgreich, als der größte Maler/Schöpfer aller Zeiten einen sagenhaften Sonnenuntergang an den Himmel gezaubert hat. Wie im Film "Mittendrin im Land der Farben". Das Spektrum und die immer wechselnden Kombinationen schienen unendlich. Leider ist so eine Entschleunigungserfahrung nur sehr sehr begrenzt per Kamera festzuhalten, aber der Schnappschuss ist dennoch prall gefüllt mit Fühl-dich-gut-und-lass-dir-Zeit-Energie und deshalb auf dem Weg zu euch für die neue Woche:



Liebe Grüße von Ane

1 comment:

Anonymous said...

dat Uschi schreibt,

Nutz es aus, wenn der holde Ehemann mal unterwegs ist.
In 20 Jahren wärste froh, wenn er dann mal auf Dienstreise geht
hihihihihh