
Hallo zum Wochenende.
Heute mal ein Kulturtip der anderen, mehr politkulinarischen Art. Das "Greenhouse by Joost" ziert derzeit unseren Hafen und stellt grüne Fragen an die Menschheit: wie kann ein Restaurant möglichst keinen Müll produzieren? Wieso nicht Wasser, Limo, Bier aus recycelten Einmachgläsern servieren, den Kaffee in vormals ausrangierten Tassen? Wieso nicht möglichst viele Kräuter selbst anbauen und wieso sie nicht einfach als Isolierung benutzen? Wieso nicht Möbel selber bauen, auf schicke Menükarten verzichten und warum überhaupt nicht Essen von hoher (Bio-)Qualität ohne extra Schnickschnack ganz schlicht auf Holzbrettern servieren?
Nichts ist nicht durchdacht und auf seine Umweltverträglichkeit untersucht worden. Nur saisonale Bioprodukte, Generatoren von Pflanzenöl betrieben, Bioabfall wird direkt am Haus kompostiert, Wasser gefiltert und wiederaufbereitet, alle Farben zum Streichen der Wände und Container sind umweltfreundlich, alle Bauteile können wiederverwendet werden. Das gesamte Gebäude kann auseinandergenommen und andernorts wieder aufgebaut werden (siehe Tourneeplan auf der Webseite). Das Projekt ist eine Kombination aus Aktionskunst/Skulptur/Aufklärung mit dem Restaurant-üblichen Erholungs- und Schlemmfaktor. Unten sitzt man an kleinen Tischen, liebevoll mit Blümchen dekoriert. Oben auf dem Dach kann man den After-work-drink mit Aussicht auf das Opernhaus genießen, sich zwischen mehr Kräuter- und Erdbeerbeeten zum Wochenende gratulieren und plötzlich findet man auch, dass die drei übereinander gestapelten Gütercontainer, in denen Toiletten, Küche, Generatoren untergebracht sind, Charme haben. Mehr zur Philosophie von dem Künstler und Initiator Joost Bakker, dem kreativen Team und Reisedaten des Greenhouse (Berlin steht auf dem Plan) gibt es auf der website http://greenhousebyjoost.com/.
Heute mal ein Kulturtip der anderen, mehr politkulinarischen Art. Das "Greenhouse by Joost" ziert derzeit unseren Hafen und stellt grüne Fragen an die Menschheit: wie kann ein Restaurant möglichst keinen Müll produzieren? Wieso nicht Wasser, Limo, Bier aus recycelten Einmachgläsern servieren, den Kaffee in vormals ausrangierten Tassen? Wieso nicht möglichst viele Kräuter selbst anbauen und wieso sie nicht einfach als Isolierung benutzen? Wieso nicht Möbel selber bauen, auf schicke Menükarten verzichten und warum überhaupt nicht Essen von hoher (Bio-)Qualität ohne extra Schnickschnack ganz schlicht auf Holzbrettern servieren?
Nichts ist nicht durchdacht und auf seine Umweltverträglichkeit untersucht worden. Nur saisonale Bioprodukte, Generatoren von Pflanzenöl betrieben, Bioabfall wird direkt am Haus kompostiert, Wasser gefiltert und wiederaufbereitet, alle Farben zum Streichen der Wände und Container sind umweltfreundlich, alle Bauteile können wiederverwendet werden. Das gesamte Gebäude kann auseinandergenommen und andernorts wieder aufgebaut werden (siehe Tourneeplan auf der Webseite). Das Projekt ist eine Kombination aus Aktionskunst/Skulptur/Aufklärung mit dem Restaurant-üblichen Erholungs- und Schlemmfaktor. Unten sitzt man an kleinen Tischen, liebevoll mit Blümchen dekoriert. Oben auf dem Dach kann man den After-work-drink mit Aussicht auf das Opernhaus genießen, sich zwischen mehr Kräuter- und Erdbeerbeeten zum Wochenende gratulieren und plötzlich findet man auch, dass die drei übereinander gestapelten Gütercontainer, in denen Toiletten, Küche, Generatoren untergebracht sind, Charme haben. Mehr zur Philosophie von dem Künstler und Initiator Joost Bakker, dem kreativen Team und Reisedaten des Greenhouse (Berlin steht auf dem Plan) gibt es auf der website http://greenhousebyjoost.com/.











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