... der eigentlich schon Tag 2 hätte sein sollen. Aber ich fange besser vorne an zu berichten. Wie schon befürchtet hat es in letzter Zeit recht häufig und spontan in Sydney Monsun-artig vom Himmel gegossen. Zwar halten die Platzregengewitter nur max. 1 Stunde an, danach hat sich aber garantiert auch der festeste Boden in entweder überflutete Bäche oder in Matschwerk verwandelt. Ich hab selten solche heftigen Gewitter erlebt. Nunja, ihre Zahl nimmt nicht ab, sondern zu und so war unser Campingurlaub von Anfang an etwas gefährdet.
Der Freitag, 7. Dezember, sollte also unser Starttag werden. Zuvor mussten Basti und ich noch arbeiten und das Auto abholen, sodass wir gegen 19 Uhr startbereit waren, um die ersten 300 km in den Abend zu fahren und nördlich von Newcastle unser Lager aufzuschlagen. Die Strecke ist uns bekannt und wir wollten Samstag früh "so richtig" mit Sightseeing in uns unbekanntem Land starten. Wie ihr bereits ahnt, hatte sich nach dem Sturzregen am Freitag nachmittag die Routenplanung etwas aufgeweicht und nach einem Anruf bei dem vorgesehenen Backpacker war klar, dass wir die Nacht doch noch in unserm Bett in Sydney verbringen würden. Dafür hieß es dann am Samstag früüüüh aufstehen.
Der Freitag, 7. Dezember, sollte also unser Starttag werden. Zuvor mussten Basti und ich noch arbeiten und das Auto abholen, sodass wir gegen 19 Uhr startbereit waren, um die ersten 300 km in den Abend zu fahren und nördlich von Newcastle unser Lager aufzuschlagen. Die Strecke ist uns bekannt und wir wollten Samstag früh "so richtig" mit Sightseeing in uns unbekanntem Land starten. Wie ihr bereits ahnt, hatte sich nach dem Sturzregen am Freitag nachmittag die Routenplanung etwas aufgeweicht und nach einem Anruf bei dem vorgesehenen Backpacker war klar, dass wir die Nacht doch noch in unserm Bett in Sydney verbringen würden. Dafür hieß es dann am Samstag früüüüh aufstehen.


(übrigens bezahlt man die Harbour Bridge oder alternativ den Tunnel nur von Nord nach Süd, nicht andersrum.)
Ein wolkenverhangener Tag hat uns begrüßt, aber wir hatten keinen Regen und konnten das erste Picnic bei Fast-Sonnenschein (dieses Wetter, wo die Sonne kurz vorm Durchbrechen ist und man sich denkt "ach, cool, da brauch ich ja keine Sonnencreme"....falsch!) am späten Vormittag in Port Stephens genießen. Kaum einer da, außer uns. Dieser erste Eindruck hat sich die gesamte Strecke übrigens bestätigt. Super Reisezeit, so kurz vor den Weihnachts-/Sommerferien.


Hawks Nest bot diesen traumhaften Strand mit vorgelagerten Inseln im Wasser.
Und Dünen - solche gabs für mich bislang nur in Südafrika!
Im Hintergrund sieht man die Bucht Port Stephens, während wir unsern Spaziergang an der Pazifikküste, quasi "draußen" gemacht haben.
Im Hintergrund sieht man die Bucht Port Stephens, während wir unsern Spaziergang an der Pazifikküste, quasi "draußen" gemacht haben.

Mangroven sind auf dem Weg nach Norden immer verbreiteter, da nisten sich gerne Pelikane ein. Unsere weitere Fahrt auf dem Pacific Highway und später wieder auf einer Panoramastraße führte uns zu den Myall Lakes, einer Seenlandschaft mit manchen Verbindungen zum Meer. Auf diesem Abschnitt geht ein Nationalpark (NP) in den nächsten über. Der Myall Lakes NP grenzt direkt an den Booti Booti NP, der etliche, traumhafte Strände und Buschland in Hülle und Fülle beherbergt.







Panorama von unten gut und schön, aber von oben umso beeindruckender. Von einem 360 Grad-Aussichtspunkt hoch über dem Wald sehen sämtliche Strände und Seen noch größer aus.
Vorbeigefahren sind wir am One Mile-, Seven Mile- und Nine Mile-Beacht = ganz schön viel Sand!
Vorbeigefahren sind wir am One Mile-, Seven Mile- und Nine Mile-Beacht = ganz schön viel Sand!




Es grünt so grün... Unglaublich grün war die gesamte Strecke nach Brisbane. Immerhin wurde es auch immer subtropischer, dazu aber später mehr.

Unsere erste Übernachtung fanden wir kurz vor Port Macquarie auf einem schönen, dicht bewachsenen Camping- und Bungalowplatz. Außer einer Gruppe Rentner und einigen wenigen Familien in Bungalows trafen wir dort niemanden an.

Zugegeben, unser Zelt könnte um einiges größer sein, um diesen großzügigen Zeltplatz zu füllen. Aber für uns zwei genau richtig :-)

Und dabei hat der Campingplatz seinen eigenen Strandzugang zum Rainbow Beach. Zeit für Abendbrot-Picnic am Strand - again.


Hier nochmal die Einfahrt der Rainbow Beach Holiday Village, die wir wärmsten weiterempfehlen. Schöner Pool umrundet von Palmen, gemütliche BBQ-Plätze und eine saubere Campingküche und gute Duschen! Ich hab ja nicht so viele Vergleiche, aber das war eindeutig ein Glücksgriff.

Und, achja, es ist Vorweihnachtszeit. Manchmal wurde das auch am Wegrand deutlich. Insgesamt muss ich aber sagen hält sich die Weihnachtsdekoration an Privathäusern recht dezent. Manche Rentiere oder Schlitten aus Holz fanden wir, auch ein paar Weihnachtsmänner auf Hausdächern oder Verandas, aber nicht so viel Fensterdekoration wie ich es aus Deutschland erinnere. Schade eigentlich. In den Städten dagegen ist natürlich zur Verkaufssteigerung wesentlich mehr in Glittergirlanden, Lichterketten, Figuren und riesen Goldkugeln investiert worden.





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